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Wörgl war bis zur Errichtung der Giselabahn ein einfaches Bauerndorf, das größtenteils von der Landwirtschaft und den durchfahrenden Reisenden lebte. Nach dem Bau der Eisenbahn durch das Inntal und dem ein wenig später erfolgten Anschluss ins Brixental erlebte Wörgl als Eisenbahnknotenpunkt einen gewaltigen Aufschwung. So hatte die damalige Dorfgemeinde im Jahr 1900 bereits über 3000 Einwohner, alleine zwischen 1880 und 1890 erhöhte sich die Bevölkerungszahl um 56,2 %. In den 1920er und 1930er Jahren blieb die Bevölkerungsentwicklung beinahe stehen, im Jahr der Stadterhebung 1951 folgte wieder ein stärkerer Anstieg der Einwohnerzahl (+33,2 %). Bei der Volkszählung 1991 durchbrach die Stadtgemeinde erstmals die 10.000-Einwohner-Grenze. Der stärkste Anstieg innerhalb eines Jahrzehnts wurde zwischen 2001 und 2011 mit 1760 neuen Einwohnern registriert. Wörgl zählt zu den am schnellsten wachsenden Gemeinden Tirols. So hat sich die Bevölkerung seit 1869 mehr als verzehnfacht, während die Bevölkerung in Tirol bzw. im Bezirk etwa ein Drittel dieser Entwicklung aufweisen kann.






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