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Der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt ist der regionale Einzelhandel, in dem zahlreiche wichtige Handelsketten und Branchen vertreten sind. Die Wörgler Bahnhofstraße ist die zweitlängste Einkaufsstraße Tirols, und Wörgl ist das wichtigste Handelszentrum im Tiroler Unterland.

Zwischen 1991 und 2001 stieg die Anzahl der Arbeitsstätten in Wörgl von 574 auf 685 und die Zahl der Beschäftigten von 6.295 auf 7.445,[58] womit Wörgl eines der am schnellsten wachsenden Gewerbezentren Westösterreichs ist. Der Planungsverband „Wörgl und Umgebung“ liegt mit seiner Anzahl an Betrieben (31) in Tirol an vierter Stelle, die Verkaufsfläche erreicht mit 19.825 m² Platz zwei hinter der von Innsbruck. Die Verkaufsfläche je 1.000 Einwohner ist entsprechend hoch und beträgt 645 m² (Stand: 2011).[59]

Der Gewerbepark vor den Toren der Stadt liegt unmittelbar an der Autobahn und wird im Endausbau auf rund 35 Hektar eine Heimat für klein- und mittelständische Unternehmen im Bereich von Produktion, Technologie und Logistik bieten. Wörgl ist auch Standort holzverarbeitender Industrie, so betreibt etwa einer der größten österreichischen Spanplattenhersteller, die Fritz Egger GmbH & Co. OG, ein Werk am Stadtrand. Der größte Tiroler Milchproduzent Tirol Milch verlagerte zwischen 2007 und 2010 die Gesamtproduktion sowie den Unternehmenssitz von Innsbruck nach Wörgl. Der Ausbau des Werkes in Wörgl kostete 30 Mio. Euro.






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